Die Landesmeister in den Disziplinen Ski alpin und Snowboard wurden Ende Jänner in Flachau ermittelt. Bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte gingen mehr als 100 Läufer an den Start. Sektionsleiter Christof Schwaiger berichtet von einem spannenden Renntag.

In diesem Jahr fanden die alpinen Skilandesmeisterschaften – meines Wissens – zum ersten Mal in Flachau statt. Am 30. Jänner war es soweit. Ab 7:30 Uhr wurde bei knackigen -12 Grad C der Riesentorlauf unter der Puzelbaumalm beim Wisbi-Hang ins Tal gesteckt. Der Wettergott war uns in diesem Jahr hold – es wurde ein recht sonniger Tag und im Tagesverlauf wurden die Temperaturen auch moderat. So herrschten während des Rennes in der Sonne Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Die Piste selber war hervorragend präpariert und verschlechterte sich während des Rennens unwesentlich. Es war noch mit hohen Startnummern möglich, sein ganzes Können unter Beweis zu stellen, um bestmögliche Zeiten zu erreichen. Besonders gefreut hatte ich mich bereits im Vorhinein über die hohe Anzahl der eingelangten Nennungen von fast 130. Am Renntag waren dann rund 115 Läufer und Läuferinnen am Start. Jeder versuchte sein Bestes und so manche internen Duelle wurden ausgefahren. Es gab nur wenige Ausfälle und glücklicherweise verletzte sich niemand.

Landesmeisterin der Snowboarderinnen wurde Carina Höller von der PI Maxglan, den Landesmeistertitel der Snowboarder konnte Gottfried Weiss von der PI Wagrain auch heuer wieder verteidigen. Den Landesmeistertitel alpin errang in der Damenklasse die „Altmeisterin“ Maria Pritz von der PI St. Gilgen. Bei den Damen fällt jedoch auf, dass in den letzten Jahren starke junge Läuferinnen nachkommen. Der Landesmeister alpin ging heuer an Thomas Schwaiger des BPK Zell am See. Dieser setzte sich kanpp gegen Christoph Kornberger von der PI Radstadt durch.

Ich gratuliere allen Teilnehmern zu ihren Leistungen und freue mich schon auf die Landesmeisterschaften 2020 mit hoffentlich ebenso reger Beteiligung.

© Christof SCHWAIGER – Sektion Ski

 

© Fotos by Franz REIFMÜLLER